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BIOPTRON bei Wundheilung

BIOPTRON zur Wundheilung

BIOPTRON zur Wundheilung

Auf dem Gebiet der Wundheilung eignet sich BIOPTRON Lichttherapie als ergänzende Therapie bei folgenden Beschwerden:

 

  • • Wundheilung nach Traumata (Unfällen)
  • • Verbrennungen
  • • Transplantationen
  • • Wundheilung nach Operationen
  • • Venöse Beingeschwüre (Stasis-Geschwüre)
  • • Dekubitus (Druckgeschwüre)

 


BIOPTRON Wundheilung

Die normale Wundheilung ist ein komplexer Vorgang, der aus unterschiedlichen Ereignissen besteht, die sich in drei überlappende Phasen einteilen lassen: Inflammation (Entzündung), Proliferation (Bildung von Granulationsgewebe) und Gewebeneubildung. Der Prozess der Wundheilung erfordert das Zusammenwirken der Zellen in der Dermis (unterer Teil der Haut) und der Epidermis (oberer Teil der Haut) sowie die Aktivität chemischer Botenstoff e (biochemischer Substanzen, die für die biologischen Aktivitäten im menschlichen Körper verantwortlich sind), die von den Entzündungszellen, Fibroblasten und Keratinozyten (spezifische Zellen, die z. B. in der Wundheilung eine Rolle spielen) freigesetzt werden.


In den 70er Jahren machten Professor Mester und seine Mitarbeiter in Ungarn als Erste Gebrauch von der Bestrahlung mit Licht als phototherapeutische Anwendung zur Einleitung bzw. Beschleunigung der Wundheilung.


Eine Behandlung mit BIOPTRON Licht kann die Wundheilung fördern und beschleunigen sowie zu einer schnellen Regeneration des Epithels (Hautgewebe) an den Rändern und in der Tiefe einer Wunde führen.

Chronische Wunden sind bei älteren und bettlägerigen Patienten ein häufig auftretendes Problem. Die typischen Merkmale von chronischen Wunden sind ein Verlust von Haut oder darunterliegendem Gewebe sowie ein Fehlschlagen des Heilungsvorgangs mit herkömmlichen Behandlungsformen.


Chronische Wunden sind schwer zu heilen und benötigen einen langen Zeitraum, um sich vollständig zu schliessen. Da sich chronische Wunden verhältnismässig resistent gegenüber einer Vielzahl von therapeutischen Ansätzen zeigen und es an einer einzigen Standardtherapie zur Behandlung von chronischen Wunden mangelte, verlagerte sich das Interesse vieler Forscher bei Patienten mit chronischen Wunden auf die Untersuchung anderer Therapien. Die häufi ge Wirkungslosigkeit der traditionellen Verfahren zur Behandlung chronischer Wunden veranlasste die Ärzte intensiv, komplementäre Therapieformen zusätzlich zu herkömmlichen Behandlungsformen für die Heilung von chronischen Wunden zu erforschen. Die Verwendung verschiedener Lichtquellen in der Wundheilungstherapie erfuhr dabei gerade in den letzten Jahrzehnten besondere Beachtung. So wurde bei vielen klinischen Studien die Rolle der Lichttherapie bei der Behandlung von chronischen Wunden untersucht.


Die BIOPTRON Lichttherapie kann durch Stimulation und Modulation der reparativen und regenerativen Prozesse, durch seine entzündungshemmende Wirkung sowie durch die Stärkung der Prozesse im körpereigenen Abwehrsystem die Wundheilung fördern und beschleunigen. Diese Art der Phototherapie kann als wertvolle Therapie zur Behandlung von verschiedenen Wunden und Wundheilungserkrankungen angesehen werden.




 

BIOPTRON

Beingeschwüre (offene Beine)

Als Beingeschwür wird eine Wunde am Bein unterhalb des Knies bezeichnet, die nach 6 Wochen noch immer nicht geheilt ist. Venöse Beingeschwüre stellen die Mehrzahl aller Beingeschwüre dar und machen bis zu 80 % aller Ulzerationen der unteren Gliedmassen aus. Die allgemeine Auftrittswahrscheinlichkeit von venösen Beingeschwüren reicht von 0,06 % bis 2,2 %, wobei sich die Tendenz mit zunehmenden Alter erhöht. Die Häufi gkeit von venösen Beingeschwüren bei Patienten im Alter von 70 Jahren wird auf 1 % bis 4 % geschätzt.


Venöse Beingeschwüre entstehen häufi g durch das Versagen des venösen Systems in den Beinen, Blut zum Herzen zurückzutransportieren. Normalerweise wird dies durch funktionsuntüchtige Venenklappen in den tiefen Venen, der Vena saphena magna, der Vena saphena parva oder den Perforanten (Verbindungsvenen) im Unterschenkel hervorgerufen.


Auf Grund der schwachen Venenklappen fliesst das Blut aus den tiefen Venen der Beine in die oberfl ächlichen Venen zurück, obwohl der Blutstrom nur in einer Richtung fl iessen sollte. Dies führt zu einem Blutstau in den oberflächlichen Venen, der sich verlangsamt und schliesslich zum Erliegen kommen kann. Dies wiederum verursacht einen Zusammenbruch des Stoff wechsels, insbesondere im angrenzenden Hautbereich. Als Folge davon bildet sich die Haut zurück, sodass vermehrt Entzündungen und schliesslich Geschwüre auftreten können.


Venöse Beingeschwüre heilen sehr schwer, wobei eine vollständige Heilung Jahre dauern kann, damit einem wiederholten Auftreten zu rechnen ist. Viele Patienten mit Beingeschwüren leiden an Schmerzen, z. T. auch an Schlafproblemen und eingeschränkter Beweglichkeit. Die erhöhte Erkrankungshäufi gkeit bei Venengeschwüren zieht eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität bei der Mehrzahl der Patienten nach sich.


Der positive Effekt der BIOPTRON Lichttherapie auf die Zellen und das Gewebe kann den Heilungsprozess bei Patienten mit venösen Beingeschwüren beschleunigen. Als Monotherapie wurde BIOPTRON Licht mit der Einleitung einer vollständigen Wundheilung bei Patienten mit venösen Beingeschwüren in Verbindung gebracht. Die BIOPTRON Lichttherapie kann bei der Behandlung von venösen Beingeschwüren auch wirksam als Bestandteil eines umfassenden Wundbehandlungskonzepts eingesetzt werden.


BIOPTRON Geschwüre

Dekubitus (Druckgeschwüre)

Als Dekubitus wird ein Druckgeschwür bezeichnet, das durch längere Druckbelastung bei Patienten auftritt, die bettlägerig oder auch auf den Rollstuhl angewiesen sind. Es entwickelt sich vorwiegend an den Stellen des Körpers, an denen knöcherne Erhebungen wie z. B. Kreuzbein (Steissbein), Fersen, Ellenbogen und Schulterblätter nicht von Muskelgewebe geschützt sind. Wenn der Druck die Blutversorgung unterbricht, werden die Zellen und das Gewebe der Haut geschädigt, sodass Wunden entstehen können. Diese bilden häufi g eine Brutstätte für schädliche Bakterien und weitere Infektionen, die gegenüber den verfügbaren Antibiotika zunehmend resistent sind.


Jeder zehnte Krankenhauspatient, jeder achte durch häusliche Pfl ege versorgte Patient und jeder vierte Patient in einem Pfl egeheim leidet an einem solchem Wundliegen. Die Situation wird auf Grund der ändernden Altersverteilung der Bevölkerung an Bedeutung zunehmen. Bei wundgelegenen Patienten verlängert sich der Krankenhausaufenthalt, was zu einem enormen Aufwand von fi nanziellen Mitteln führt.


Die Behandlung zielt im Allgemeinen auf eine Druckentlastung des betroff enen Bereichs (zu diesem Zweck drehen oder bewegen Krankenschwestern und Pfl egepersonal die Patienten). Üblicherweise werden die Wunden gereinigt, in manchen Fällen ist auch ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Da Lichttherapie häufi g als Teil der Wundversorgung wundgelegener Patienten eingesetzt wird, hat sich hier die BIOPTRON Lichttherapie als eff ektive Therapie zur Unterstützung des Heilungsprozesses erwiesen. Die Lichttherapie spielt auch eine Rolle bei der Prävention von Druckgeschwüren, indem die Belastung durch das mit Druckgeschwüren verbundene Leiden reduziert wird.

 


BIOPTRON hilft bei Verbrennungen

Verbrennungen

Die BIOPTRON Lichttherapie wird seit vielen Jahren zur Behandlung von Brandverletzungen eingesetzt. Die meisten von uns haben sich zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben verbrannt. Normalerweise ist dies nicht weiter der Rede wert, weil sich der Körper selbst heilt, aber für einige Menschen können die Folgen schwerwiegender sein. Die Mehrzahl aller Verbrennungen sind oberfl ächliche Verletzungen, die nur einen kleinen Bereich der Haut betreff en. Normalerweise werden sie durch Hitzeeinwirkung auf die Haut hervorgerufen. Zu den Ursachen können Sonnenstrahlen, off enes Feuer , Kontakt mit heissen Herdplatten oder heissen Flüssigkeiten gehören.


Die Behandlung dieser Verbrennungen hängt von der Tiefe und der Schwere der Verletzung ab. Für diese Brandverletzungen wurde eine Klassifi kation entwickelt, um die genaue Art der anzuwendenden Behandlung (konservativ oder chirurgisch) festzulegen.


Verbrennungen ersten Grades gehören zu den leichtesten Formen der Verbrennung. Ein gutes Beispiel ist ein einfacher Sonnenbrand. Erstgradige Verbrennungen sind normalerweise gekennzeichnet durch eine Rötung der Haut, eine leichte Schwellung und geringfügige Schmerzen oder leichte Beschwerden (obwohl jemand, der schon einmal einen Sonnenbrand hatte, möglicherweise anderer Ansicht sein könnte). Nichtsdestotrotz verschwinden die Symptome dieser Verbrennungen für gewöhnlich nach wenigen Tagen, ohne Narben zu hinterlassen.


Verbrennungen zweiten Grades werden in oberflächlich zweitgradige und tief zweitgradige Verletzungen eingeteilt. Bei oberfl ächlich zweitgradigen Verbrennungen ist die gesamte Epidermis (der obere Teil der Haut) und ein oberflächlicher Teil der Dermis (unterer Teil der Haut) zerstört. Da diese Verbrennungen auf die Oberfl äche beschränkt sind, gibt es normalerweise keine langfristigen Schäden an den Anhangsgebilden der Haut wie z. B. Haarfollikel, Schweissdrüsen oder Nervenenden. Die geschädigte Haut kann sich innerhalb von ungefähr zwei Wochen nach der Verletzung regenerieren.


Tief zweitgradige Verbrennungen sind dagegen sehr viel schwerwiegender. Hierbei handelt es sich um eine Schädigung der tiefen Schichten der Dermis, wobei nur wenige Anhangsgebilde der Haut an der tiefsten Stelle der Wunde verbleiben. Diese Wunden erfordern häufi g eine chirurgische Entfernung des toten Gewebes und eine Transplantation der Haut (Hautverpfl anzung). Mehr als 50 % der Verbrennungen sind tief zweitgradige oder volldermale Verbrennungswunden.


Bei Verbrennungen dritten Grades werden alle Hautschichten zerstört, sodass die Verletzung nicht natürlich abheilen kann (sofern sich die Verbrennung nicht nur auf einen sehr kleinen Bereich beschränkt). Die Wunden sind blass und gefühllos, die einzig mögliche Behandlungsform ist ein chirurgischer Eingriff . Hauptkomplikationen bei der Heilung von Verbrennungen sind das Auftreten von Infektionen und die Entwicklung von schlechter Vernarbung (hypertrophe Narben und Keloide) sowie Kontrakturen.

 

BIOPTRON zur Heilung von erstgradigen und oberflächlich zweitgradigen Verbrennungen

Verbrennungen ersten und zweiten Grades können mit konservativen örtlichen Behandlungsmethoden in Kombination mit der BIOPTRON Lichttherapie versorgt werden. Mehrere Studien zeigten, dass die routinemässige Verwendung der BIOPTRON Lichttherapie in solchen Fällen die zur vollständigen Epithelisierung (Regeneration der Haut) der geschädigten Haut erforderliche Zeit (vollständige Heilung) erheblich verkürzt, sodass sich das Risiko der Bildung von funktionell und ästhetisch nicht akzeptablen Narben verringert. Die BIOPTRON Lichttherapie kann die Notwendigkeit chirurgischer Eingriff e bei der Behandlung von tiefen dermalen Verbrennungen reduzieren. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die sich an Stellen befi nden, wo die Wahrscheinlichkeit einer Narbenbildung nach einem chirurgischen Eingriff äusserst hoch ist (z. B. Hände, Kopf- und Nackenbereich).


Bei klinischen Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Kompressionstherapie, die bei der Behandlung von Verbrennungen eingesetzt wird, bereits früher angewendet werden kann, wenn der verbrannte Bereich zuvor mit BIOPTRON Licht behandelt wurde.


Bei einer Behandlung der verletzten Stellen mit BIOPTRON Licht kann meist sofort und ohne Unterbrechung mit der Physiotherapie begonnen werden. Dies ist bei chirurgisch versorgten Händen, die immer eine Periode der Ruhigstellung benötigen, nicht der Fall.


BIOPTRON zur Heilung

BIOPTRON unterstützt die Heilung von tief zweitgradigen Verbrennungen

Die BIOPTRON Lichttherapie kann nach dem chirurgischen Eingriff auch bei Patienten mit tief zweitgradigen Verbrennungen verwendet werden. BIOPTRON Licht trägt dazu bei, die Heilungszeit und die Länge des Krankenhausaufenthalts bei gleichzeitiger Verbesserung der Pfl egequalität zu verkürzen.


Die BIOPTRON Lichttherapie wurde zur Zusatztherapie der Wahl bei der Behandlung von tief dermalen Verbrennungen.